Auf den Spuren der Gefährten

Eine Reise nach Neuseeland kann nicht komplett sein, ohne einige der berühmten Herr der Ringe Schauplätze zu besuchen. 🙂

Mordor, das Reich des dunklen Herrschers Sauron! In Mitten dieser zerklüfteten und von Kriegen gebeutelten Region liegt der Schicksalsberg. Dort wurde der Eine Ring geschmiedet. Aber das wissen ja eh alle. 😉

In der unsrigen Realität befindet sich Mordor im Tongariro Nationalpark. In diesem Park befinden sich drei aktive (!) Vulkane in unmittelbarer Nähe zueinander.

Dabei handelt es sich um Ruapehu, Ngauruhoe und Tongariro. Der zweite in dieser Auflistung hatte die besondere Ehre, in den berühmten Schicksalsberg transformiert zu werden. 🙂


Selbstverständlich war ich auch im Hobbitdorf, aber davon darf ich leider keine Bilder online stellen. 😦 Aber mir ist von New Line Cinema gestattet, Privatvorführungen nach Bedarf anzubieten. 🙂

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Sprünge ins Ungewisse

Mein erster Besuch im Land der Kiwis ist leider schon vorbei. 😦 (immerhin habe ich nun wieder Anschluss an das weltweite Datennetz ;-)) Es ist einfach nur traumhaft schön auf dieser kleinen Inselwelt. Ich will nicht nur unbedingt nochmal dort runter, sondern ich muss!

Ein Besuch in Neuseeland ist aber nur adäquat wenn man dort auch ein wenig verrücktes macht. Ist dieses Land doch bekannt als Erfinder seltsamer Sportarten und Freizeitaktivitäten. Kiwis haben einfach einen kleinen Schaden, aber den vielleicht sympathischsten der mir jemals unterkam. Ja, sogar nette als die Aussies! 😀

Vielleicht ist es nicht mehr das extremste für jedermann, ist Bungy doch schon seit Jahrzehnten ein mehr oder wenige alter Hut. Für mich war es aber doch schon etwas besonderes, litt ich doch vor noch wenigen Jahren unter ziemlich ausgeprägter Höhenangst. Tja, so ging es dann auch gleich am Tag meiner Landung in Auckland nachmittags zur Harbour Bridge für einen kleinen Sprung in Richtung Ozean. 🙂

Und den südlichen Pazifik habe ich auch gleich bei meinem allerersten Sprung mit den Händen auch berühren können. War schon ein ziemlich abgefahrenes Erlebnis. Das war Sprung eins von dreien. 😉

Der nächste Sprung wenige Tage später war auch mehr ein Fall, ein freier Fall. Es ging ab nach Süden zum Lake Taupo, einem furchtbar stinkenden schwefelverseuchter See! Aber um den See ging es auch weniger, sondern viel mehr um einen kleinen Freefall und Fallschirmgleiten in atemberaubender Kulisse. Und so klein war der Absprung dann vielleicht auch nicht, immerhin waren es 15.000 Fuß oder etwas mehr als 4,5 km Höhe. Wahrscheinlich eines der extremsten Erlebnisse meines Lebens, aber auch gleichzeitig eines der einprägsamsten. Definitiv nicht mein letzter Freefall! 🙂

Und der letzte meiner Sprünge im Lande der Kiwis sollte mich nochmals zur Harbour Bridge in Auckland führen. Diesmal ging der Sprung ruckwärts und nicht nur mit einfachem Ocean Touch. Ich wurde nämlich bis zur Gürtellinie eingetaucht. Das angehängte Video ist von genau diesem finalen Sprung. 🙂

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Mehr Quokkas!

Hier nun auch die dazu gehörigen Videos von den süßen kleinen Tierchen auf Rotto. 🙂

Ein Tag im Rattennest

Bevor ich das neue Jahr in Sydney begehen konnte, war ich zuvor noch ganz im Westen Australiens unterwegs. Von Perth sollte es nämlich ins Rattennest gehen, genauer gesagt nach Rottnest Ialnd.

Wieso Rattentest? Ja, die Holländer, die die Insel im frühen 17. Jahrhundert häufiger bereisten, haben die einheimische Tierart für große Ratten gehalten. Dabei gibt es überhaupt keine Ratten auf der Insel, noch nicht einmal importierte. Leben tut dort stattdessen das Quokka. 🙂

Was ist denn nun ein Quokka? Selbst die meisten Australier haben noch nie etwas von diesem Tier gehört. Tja, die Antwort ist eigentlich ganz simpel. Quokkas sind die eigentliche Definition von süß! 😀

Dabei handelt es sich um einen ganz entfernten Verwandten des Kängurus, also auch ein Bueteltier. Aber viel viel viel kleiner, sogar noch deutlich kleiner als ein Wallaby. 🙂 Auf Rotto kann sich die Population dieser niedlichen Tierchen frei von Freßfeinden entfalten, einzig bestimmend ist das vorhandene Futter. Auf dem Festland dagegen sind sie stark gefährdet, durch Füchse und Katzen.

Ich wiederhole mich nochmals, Quokkas sind einfach nur unendlich süß! 😀 Und ganz nebenbei, Rottnest Island an sich ist auch traumhaft schön, nicht nur wegen der Quokkas. 😉

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Das Grande Finale!

Ich erspare mir an dieser Stelle vielerlei Worte. So hat man in Sydney das neue Jahr eingeläutet. 🙂

Vorbereitung auf Neujahr in Sydney

Frohes neues Jahr! Happy New Year 2012!

Das war ein verdammt langer Tag für mich. Früh morgens aus Perth in Sydney angekommen. Total übermüdet und mit Muskelkater vom Wandern auf Rottnest Island (Bericht dazu kommt später). Erster Impuls: Ich brauche ein energiereiches Frühstück! Also wo gibt es hier Pancakes und Bacon? Natürlich in The Rocks, gleich neben der Harbour Bridge. 🙂

Nachdem ich Energie getankt habe, dachte ich mir ich erkunde mal das Gelände um Brücke und Opernhaus. Und tatsächlich waren dort auch schon erste Menschen, die sich gute Plätze reservierten – so etwa 14 Stunden vor dem Neujahrsfeuerwerk. Irgendwie gingen mir Bilder von Engländern und Deutschen durch den Kopf, die sich mit ihren Handtüchern die besten Plätze am Strand sichern. 😉

Bevor ich mich aber irgendwo dazu dränge. musste ich mir erstmal etwas Verpflegung in der Stadt organisieren. Dort wurde ich qauch gleich von meinen üblichen Sydneywetter empangen – Platzregen. Ha! Diesmal war ich aber mit einem Regenschirm ausgerüstet! 😉 Dieser wurde später noch sehr beliebt. 🙂

Frisch mit Wasser und Snacks eingerichtet ging es dann zum ersten Checkpoint am Circular Quay um zum Opera House zu kommen. Es müsste so gegen 11:00 gewesen sein und die Schlange von Menschen bis zum zweiten Checkpoint (Sicherheit wurde hier echt groß geschrieben!) war ein paar Hundert Meter lang. Und auf dem Gelände waren auch schon einige Leutchen.

In der Schlange hat man sich mit Menschen aus aller Herren Länder augetauscht und ich hab mich dann mal spontan einem netten Grüppchen aus Backpackern und Studenten angeschlossen. Selbst wenn man in Australien alleine unterwegs ist, ist es fast unmöglich alleine zu bleiben. Man wird einfach von irgendwem nett angequatscht, meistens sind es die Ozzies selber. Die sind halt einfach so. 🙂

Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir es dann auch endlich durch die Security geschafft und waren auf dem Opera House Gelände. Gleich auf den Weg gemacht zur Nordspitze, wo man die beste Aussicht hätte. Aber da war es pickepackevoll! Eine lokale Sydneysiderin hat uns mitgeteilt, dass dir Leute dort bereits seit 6:00 dort campen… und ihrer Meinung nach, wäre es das auch absolut wert.

Leider konnten wir uns nirgends dort reinquetschen, also sind wir ein paar Meter zurück und haben ein ziemlich gutes Plätzchen direkt neben der VIP Bühne gesichert. Das war ein guter Ort für ein Basiscamp. Direkt neben dem Opera House mit super Blick auf die Harbour Bridge vor uns und die Sydney Skyline zu unserer Linken. 🙂

Ja, müssen wir nur noch 12 Stunden ausharren. 😉 Und relativ kurz nachdem wir uns dort niedergelassen haben, ist tatsächlich ein Wunder passiert. Die Wolken begannen zu verschwinden. Es wurde sonnig und echt heiß! Irgendwie war da so keiner darauf vorbereitet. War doch Bewölkung mit gelegentlichen Schauern angesagt…

Der Regenschirm wurde somit zu einem äußerst beliebten Untensil zur Schattenspende und wurde in dem Grüppchen umher gereicht. 🙂 Trotz alledem hat jeder von uns den ein oder anderen kleinen Sonnenbrand mitgenommen, denn in 12 Stunden warten passiert es mal leicht, dass man einfach mal einschläft.

Aber irgendwann war es soweit und es kam zu einem netten Feuerwerk, um 21:00. Ja, es gibt nicht nur ein Feuerwerk in Sydney, es gibt zwei! Das erste ist das Familienfeuerwerk für die Kiddies, die vielleicht schon etwas früher ins Bett müssen. Finde ich ganz nett. Und es war kein kleines Feuerwerk! Das Familienfeuerwerk war fast auf einer Linie mit dem des Brisbane Festivals. Und das war alles andere als schlecht!

Die Fotos hier sind auch ausschließlich von diesem Kinderfeuerwerk. Vom Hauptfeuerwerk habe ich ein Video aufgenommen. Das wird aber noch etwas auf sich warten lassen, da ich daheim immer noch internetlos bin. Und mein mobiles Internet reicht weder in der Geschwindigkeit, noch im Volumen für die Videos aus. Daher bitte noch ein wenig Geduld haben. 🙂

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Guten Rutsch ins Jahr 2012!

Das Jahr neigt sich allmählich dem Ende zu. 2011 war ohne Zweifel ein aufregendes und ereignisreiches Jahr. 🙂

Nun geht es auf zu meinen letzten Reisen in diesem alten Jahr.

Heute nacht geht es nach Perth und morgen früh dann nach Rottnest Island. Die Insel der Quokkas. Noch nie was von Quokkas gehört? Sucht einfach mal danach. Es sind vielleicht die putzigsten kleinen känguruartigen Beuteltiere, die es so gibt. 🙂

Danach geht es dann über Nacht weiter nach Sydney, so dass ich dort früh am Sylvestermorgen ankomme. Ich muss mir wahrscheinlich schon früh einen guten Platz für das berühmte Feuerwerk an der Harbour Bridge sichern.

Und im neuen Jahr geht es dann auch schon wieder ganz früh zurück nach Brisbane. Mit Übernachten in Sydney ist nichts, da die ganze Stadt schon seit Monaten für die ersten Neujahrsnächste ausgebucht ist. Wenn man doch noch irgendwo ein Zimmer findet, werden exorbitante Preise verlangt. Das Geld spare ich mir dann doch lieber für meinen Trip nach Neuseeland im neuen Jahr. 🙂

Kommt gut und nicht allzu rutschig in neue Jahr auf der Nordhalbkugel oder wo auch immer ihr seien werdet! 😀

Streber! Streber! Streber!

Müssen die folgenden Bilder übersetzt werden? 😉

Ein Tag am Riff

Und noch etwas auf meiner Liste der Australenerlebnisse kann nun abgehakt werden: Schnorcheln im Great Barrier Reef! 🙂

Eigentlich hab ich nicht viel über das Riff zu erzählen. Es war einfach nur atemberaubend! Der Tag Am Riff war eines der besten Erlebnisse, die ich je hatte. Das Riff ist nicht von dieser Welt. 🙂

Ich muss da irgendwann in Zukunft noch mal wieder hin, dann aber tauchend und mit Unterwasserkamera!

Die Aufnahmen vom Riff hier sind aus einem Glasbodenboot gemacht worden, daher etwas verschwommen. Ich finde, es gibt aber dennoch einen ganz annehmbaren Eindruck wie es da unten aussieht. 🙂

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Endlich Master!

Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich habe heute ganz offiziell meinen Mastertitel verliehen bekommen! Wie fühlt sich das? Verdammt gut fühlt es sich an! Das war es auch schon – kurz und bündig. 🙂